Lukas Booke überrascht die Trainer

16.03.2016 | 15:29 Uhr
Lukas Booke ruderte auf der Langstreckenregatta in Oberhausen auf den zweiten Platz und behauptete Platz eins in der Trainingsgruppe.Foto: Detlev Seyb
Oberhausen/Gelsenkirchen. Jochen Wittor und Markus Wallat fühlen sich in ihrer Arbeit bestätigt. Auf der Langstreckenregatta des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes in Oberhausen sahen die Trainer des Rudervereins Gelsenkirchen gute Ergebnisse ihrer Athleten.

Allen voran Lukas Booke, der im Junior-B-Einer auf der 6000-Meter-Langstrecke in 24:56 Minuten auf den zweiten Platz fuhr. „Wir waren sehr überrascht, weil er recht ruhig gefahren ist“, so Wittor, „aber das Boot lief und das war ausschlaggebend.“ So gut, dass er sich innerhalb der Trainingsgruppe am Stützpunkt Dortmund auf Platz eins behauptete. „Das eröffnet uns für die Bootsbildung ganz neue Varianten“, freut sich der RVG-Trainer: „Wir können jetzt die Aufgaben viel selbstbewusster angehen.“

Zwar landete Luca Feltz in 24:46 Minuten „nur“ auf dem zehnten Platz bei den Leichtgewichten, „doch in diesem Feld ging die Post so richtig ab.“ Luca Feltz hat sich im Wintertraining enorm gesteigert, hatte bereits mit Platz fünf bei der Deutschen Ergometermeisterschaft für Furore sorgen können und besitzt nun gute Chancen, in einem Top-Mannschaftsboot zu sitzen, das ab Mai ins Geschehen eingreifen wird. Vorher stehen für die Gelsenkirchener noch Trainingslager in Brandenburg und vor Ort an.

Anna Waltemade, die beim Indoor-Cup ins Finale vorstoßen konnte, landete mit Monique Creß im Juniorinnen-Doppelzweier auf Platz drei.

Bei den Junioren wurden in dieser Bootsklasse Julian Drossel und Lukas Rähse Achte. Aufsteigende Tendenz war auch bei Timo Schlemmer im Junior-A-Einer zu erkennen. Am Ende stand Platz 14 in einem großen Feld. „Er hat sich technisch sehr weiterentwickelt“, sagte Trainer Jochen Wittor. Adrian Hütten bestätigte im Leichtgewichts-Junior-A-Einer seinen zehnten Platz aus dem Herbst.Den RVG-Coach freute es, dass Hütten den Abstand zu den Konkurrenten enorm verkürzen konnte und es selbst bis zum zweiten Platz nicht mehr weit war.

In den kommenden Wochen schalten die Sportler des Rudervereins auf den Rennmodus um. Ab der nächsten Regatta stehen dann die eigentlichen Renndistanzen von 2000 Meter (A-Junioren) und 1500 Meter (B-Junioren) an.

Detlev Seyb

WAZ