Marlen Waltemade verpasst Bundesfinale knapp

18.06.2016 | 05:35 Uhr

 Bochum. Ganz knapp verpasste Marlen Waltemade vom Ruderverein Gelsenkirchen die Qualifikation zum Bundeswettbewerb. Im Einer holte die Ruderin beim Landeswettbewerb in Bochum-Witten zwar die Bronzemedaille, doch die Landesverbände dürfen nur zwei Boote zum Bundesfinale nach Salzgitter schicken. „Marlen hat sich gut verkauft. Die Konkurrenz war groß“, meinte RVG-Trainer Jochen Wittor. „Die fünf schnellsten Einer-Ruderinnen dieser Altersklasse waren vor Ort, wir wollten ins Finale, um so eine Chance auf den Bundeswettbewerb zu haben.“

Marlen Waltemade (Altersklasse 14 Jahre) startete auf der 3000-Meter-Langstrecke mit Platz vier gut in den Wettkampf, wurde im ersten Zusatzwettbewerb Dritte. Der Verband legt sehr viel Wert auf den Vielseitigkeitswettbewerb an Land, damit die Sportler gut ausgebildet werden. Damit lag die Gelsenkirchenerin auf dem Silberrang. Durch Platz sieben im zweiten Zusatzwettbewerb rutschte sie vor dem abschließenden Einer-Finale über 1000 Meter auf den dritten Platz im Gesamtklassement ab.

Marlen Waltemade zeigte im Finale Kämpferherz und war lange vorne dabei. Letztlich war Alexandra Föster (Meschede) eine Klasse für sich, Lene Mührs aus Hamm holte Silber und Waltemade Bronze. Wittor: „Durch den Zusatzwettbewerb haben wir das Ticket zum Bundeswettbewerb letztlich verpasst.“

WAZ

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