Zwischen Klassenraum und Kanal

2016 war ein gutes Jahr für die Gelsenkirchener Ruderer. Sicherlich einer der Höhepunkte war die Qualifikation zum Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin – ein Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule Berger Feld und des Rudervereins. Die Kooperation trägt immer mehr Früchte.

2016 war ein gutes Jahr für die Gelsenkirchener Ruderer. Sicherlich einer der Höhepunkte war die Qualifikation zum Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin – ein Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule Berger Feld und des Rudervereins. Die Kooperation trägt immer mehr Früchte.

Damit dies auch weiter so bleibt, wird im Winter intensiv gearbeitet. „Jetzt legen wir die Grundlagen für die kommende Saison“, sagt Sportlehrer und Trainer Jochen Wittor. Langstreckenregatten und Ergopmeter-Wettkämpfe zwischendurch seien da wichtige Gradmesser und „dienen vor allem der Motivation“, so Wittor.

Eine willkommene Abwechslung. Umso besser, wenn es dann auch läuft. So wie bei der Langstreckenregatta in Dortmund, bei der von den B-Junioren bis zu den A-Senioren Athleten aus dem gesamtem Bundesgebiet im Einsatz waren.

Am besten lief es für Julian Drossel und Lukas Rähse, die das Feld im Junioren-B-Doppelzweier lange Zeit anführten und am Ende auf dem zweiten Platz landeten. „Sie wurden vom nachgemeldeten Zweier aus Neuss überholt“, so Wittor: „Ich finde, die haben sich erstaunlich gut geschlagen. Schließlich sind wir diese Bootsklasse nur aus der Not gefahren, weil der Riemen-Zweier nicht ausgeschrieben war.“

Viel Lob von Trainer Jochen Wittor

Der Fokus liege auch weiter auf dem Riemen-Zweier ohne Steuermann. „Wir wollen uns stetig verbessern und einen Platz in den Stützpunktbooten erkämpfen.“

Einen Platz in einem Großboot möchte auch Adrian Hütten einnehmen, der im Leichtgewichts-Junior-A-Einer auf dem sechsten Platz landete. „Ein Ergebnis, wie wir uns es vorgestellt haben“, sagt Wittor. Die weiteren Boote aus dem Stützpunkt Dortund lagen in Reichweite – eine gute Grundlage für eine frühe Doppelvierer-Bildung. Einen Tag später ging es für die schweren A-Junioren auf die Strecke. Lukas Booke verpasste wegen einer Erkältung die Top 15, nach einer Technikumstellung reichte es für Lukas Fels noch nicht für vordere Ränge. Wittor: „Wir wollen ja gerade auf diesen Regatten im Winter etwas probieren.“ Der nächste Halt steht Ende Januar an: Dann steigt in Essen-Kettwig das Finale um die Deutsche Ergometer-Meisterschaft.

WAZ

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